{"id":59,"date":"2021-03-15T10:31:05","date_gmt":"2021-03-15T10:31:05","guid":{"rendered":"https:\/\/xn--schtzenverein-mitterfels-xsc.de\/?page_id=59"},"modified":"2022-01-13T11:30:35","modified_gmt":"2022-01-13T11:30:35","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schuetzenverein-mitterfels.de\/index.php\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"59\" class=\"elementor elementor-59\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-cf13620 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"cf13620\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-0f4db8a column-style-top\" data-id=\"0f4db8a\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e8751c5 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"e8751c5\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"content\"><div id=\"text\"><h2>Zur Gr\u00fcndung<\/h2><p>Bereits im Jahre 1874 kristallisierte sich im damaligen Wanderverein eine Schie\u00df-&#8222;Abteilung&#8220; heraus. Schlie\u00dflich beschlossen dann 1878 die Gr\u00fcndungsv\u00e4ter eine eigenst\u00e4ndige Gesellschaft zu gr\u00fcnden.<\/p><p>Nachdem aber die Monarchie und somit auch das K\u00f6nigreich Bayern abgeschafft wurden und der Nazionalsozialismus mit dem 2. Weltkrieg das Leben beherrschte, mussten alle Sch\u00fctzenvereine ihr Dasein ruhen lassen.<\/p><p>Jedoch beeilte man sich bereits um 1950 wieder ein gesellschaftliches mit dem Sport verbundenes Vereinsleben aufzubauen.<\/p><p>Unter noch recht schwerlichen und heute wohl undenkbaren Bedingungen schoss man damals mit nur einem einzigen Stand, der L\u00e4nge nach, im Gastzimmer des noch heutigen Vereinsheims Friedenseiche.<\/p><h2>Zum Vereinsleben<\/h2><p>Von den ersten Wahlen von denen man nachlesen kann, wird 1956 berichtet.<\/p><p>Wie im Sch\u00fctzenwesen \u00fcblich, wird die Gesellschaft vom 1. Sch\u00fctzenmeister geleitet. Dies waren seitdem:<\/p><table border=\"0\"><tbody><tr><th><p>Wahljahr<\/p><\/th><th><p>Name<\/p><\/th><\/tr><tr><td><p>\u00a01878<\/p><\/td><td><p>\u00a0Dr. Meindl<\/p><\/td><\/tr><tr><td><p>\u00a007.1956<\/p><\/td><td><p>\u00a0Anton Zimmermann<\/p><\/td><\/tr><tr><td><p>\u00a010.1956<\/p><\/td><td><p>\u00a0Josef Schmidt<\/p><\/td><\/tr><tr><td><p>\u00a010.1959<\/p><\/td><td>\u00a0Anton Zimmermann<\/td><\/tr><tr><td><p>\u00a010.1960<\/p><\/td><td><p>\u00a0Franz Schmatz<\/p><\/td><\/tr><tr><td><p>\u00a010.1963<\/p><\/td><td><p>\u00a0Ignaz Schlehuber<\/p><\/td><\/tr><tr><td><p>\u00a010.1969<\/p><\/td><td><p>\u00a0Josef Gattung<\/p><\/td><\/tr><tr><td><p>\u00a01979<\/p><\/td><td><p>\u00a0Richard Bemmerl<\/p><\/td><\/tr><tr><td><p>\u00a01985<\/p><\/td><td><p>\u00a0Gerhard K\u00f6hl<\/p><\/td><\/tr><tr><td><p>\u00a01989<\/p><\/td><td><p>\u00a0Gerhard Karow<\/p><\/td><\/tr><tr><td><p>\u00a02007<\/p><\/td><td><p>\u00a0Sven Baumeister<\/p><\/td><\/tr><tr><td><p>\u00a0seit 2009<\/p><\/td><td><p>\u00a0Fritz Baumeister<\/p><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><p>Aufgrund ihrer besonderen Verdienste um die Gesellschaft kam folgenden Mitgliedern eine besondere W\u00fcrdigung zu, indem man:<\/p><p>Anton Zimmermann zum Ehrenvorstand,<br \/>Josef Gattung und Gerhard Karow zu Ehrensch\u00fctzenmeistern<br \/>und Hans Neidl, Willi Steckler, Albert Sch\u00f6tz und Herbert Urban zu Ehrenmitgliedern<br \/>w\u00e4hlte.<\/p><p>Im Jahr 1960 weihte der Mitterfelser Pfarrer Schlosser die erste Vereinsfahne unter dem Schutz des Hl. Hubertus.<\/p><p>Da man als sog. \u201eWilder Verein&#8220; nur bei internen Schie\u00dfen seine Leistungen zeigen konnte, informierte der damalige 1. Gausch\u00fctzenmeister J\u00e4nsch am 2.10.1964 \u00fcber den Beitritt zum Bayerischen Sportsch\u00fctzenbund, dem dann bei der Jahresversammlung durch die Gesellschaft zugestimmt wurde. Dadurch er\u00f6ffnete sich f\u00fcr die guten Sch\u00fctzen die M\u00f6glichkeit ihr K\u00f6nnen auch \u00fcberregional zu zeigen.<\/p><p>So konnten man im Laufe der Zeit u. a. folgende Titel erringen:<\/p><p>Karl Schmid \u2013 Niederbayerischer Meister Jugend<br \/>Albert Sch\u00f6tz \u2013 Niederbayerischer Meister<br \/>Peter Stiegler \u2013 Niederbayerischer Vize-Meister Junioren<br \/>Sven Baumeister \u2013 Niederbayerischer Vize-Meister Junioren<br \/>Gerhard Karow \u2013 Gauk\u00f6nig Straubing-Bogen<br \/>Thomas Rauscher \u2013 Niederbayerischer Jugend-K\u00f6nig<\/p><p>Seit der Wiederaufnahme des Schie\u00dfbetriebs Anfang der 1950er, pr\u00e4gte neben dem sportlichen auch der gesellschaftliche Teil ganz erheblich das Vereinsbild.<\/p><p>So wird seit 1959 j\u00e4hrlich das traditionelle Nussschie\u00dfen veranstaltet. Besonders hervorzuheben ist aber wohl das nicht nur bei den Mitterfelsern beliebt gewesene Sport- und Sch\u00fctzenfest.<\/p><p>Zuerst wurde das damit verbundene offene Preisschie\u00dfen und die Marktmeisterschaft im alten Feuerwehrhaus ausgeschossen. Nach dessen Abriss musste man die Wettbewerbe auf den Stand im Gasthaus Friedenseiche zu verlegen.<\/p><h2>Schie\u00dfstandbau<\/h2><p>Da den Sch\u00fctzen nat\u00fcrlich klar war, dass wenn man weiterhin erfolgreich auf Gau-Ebene (Stadt und Landkreis Straubing-Bogen) sein m\u00f6chte, ein entsprechender Stand notwenig ist, machten sie sich ans Werk. In \u00fcber 520 Arbeitsstunden und unentgeltlichem Einsatz wurde 1976 im Vereinslokal eine Schie\u00dfst\u00e4tte errichtet in der man sogar in zwei Richtungen mit \u201eKimme und Korn&#8220; zielen konnte.<\/p><p>Am 28.02.1982 dann ein harter R\u00fcckschlag f\u00fcr die Sch\u00fctzen. Die Friedenseiche brennt. In einem wagemutigem Einsatz konnte Sch\u00fctzenmeister Richard Bemmerl aber die wertvollen Fahnen samt Zubeh\u00f6r retten. Ein Verlust der nicht nur im DM schwer zu Ersetzen gewesen w\u00e4re.<\/p><p>Durch hohe Einsatzbereitschaft vieler Mitglieder, besonders Gerhrad Karow, konnte aber im aufgestockten Haus ein neuer Stand errichtet werden, der dann bereits am 06.11.1982 durch Pfarrer Ludwig Pramps eingeweiht wurde.<\/p><p>An dieser Stelle ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an alle Helfer.<\/p><h2>100 j\u00e4hriges Gr\u00fcndungsfest<\/h2><p>Im Jahre 1978 konnte die Kgl. priv. Sg. Mitterfels ein Fest feiern, was seines gleichen sucht. Das 100 j\u00e4hrige Gr\u00fcndjungsjubil\u00e4um war eines der beeindruckendsten Ereignisse in der Vereinsgeschichte. \u00dcber 74 Vereine und Ehreng\u00e4ste fanden sich zu \u00fcber 1300 Teilnehmern zusammen und feierten das unter der Schirmherrschaft von Alois Rainer, MdB stehende Fest. Nach entsprechender Bitte konnte dann noch Rosi Weinbacher als Fahnenmutter gewonnen werden, die noch heute aktiv im Verein mitwirkt.<\/p><p>Was jedoch die Stimmung tr\u00fcbte war, dass die \u00fcber 15.000 Mark wertvolle K\u00f6nigskette aus den R\u00e4umen von Goldschmied Hans Lees (Straubing\/Bogen) gestohlen wurde. Da die Kette aus vielen unersetzlichen Talern bestand, war man anfangs nat\u00fcrlich recht ratlos. In vielen Ausschusssitzungen und Gespr\u00e4chen mit Lees, kam man \u00fcberein, dass eine neue Kette angefertigt werden sollte.<\/p><h2>Verein und Tradition<\/h2><p>Eines der sichtbarsten Bindeglieder zwischen Tradition und Fortbestand sind die W\u00fcrdentr\u00e4ger einer jeden Sch\u00fctzengesellschaft, die Sch\u00fctzenk\u00f6nige, Jugendk\u00f6nige und Sch\u00fctzenliesln. Jedes Jahr werden sie aufs neue durch das beste \u201eBlattl&#8220; ermittelt.<\/p><p>Neben dem normalen Jahresprogramm lockerten aber auch immer wieder gemeinsame Vereinsausfl\u00fcge und Wanderungen das Vereinsleben auf. Seien es die eleganten Gaub\u00e4lle, das Wochenende in Salzburg oder dem Kaiserthal oder das Schieben des ausgefallenen Omnibuses am Chiemsee &#8211; alles wurde mit gro\u00dfer Freude angenommen.<\/p><p>Aufgrund der langj\u00e4hrigen Tradition und dem Einsatz f\u00fcr das Sch\u00fctzenwesen kam 1993 der K\u00f6niglich privilegierten Sch\u00fctzengesellschaft eine besondere Ehre zu. Aus den H\u00e4nden von Kultusminister Hans Zehetmaier erhielten sie die Sportplakette des Bundespr\u00e4sidenten sowie den Ehrenteller des Bayerischen Staatsministeriums f\u00fcr Unterricht und Kultus.<\/p><h2>Verein Heute<\/h2><p>Im Jahr 2007 ereignete sich ein Wechsel im Amt des 1. Sch\u00fctzenmeisters. Nach fast 20 j\u00e4hriger engagierter T\u00e4tigkeit stellte sich Gerhard Karow nicht mehr zur Wahl. F\u00fcr viele stand der Nachfolger jedoch bereits fest. Der 2005 zum stellvertretenden Gausch\u00fctzenmeister von Straubing-Bogen gew\u00e4hlte Sven Baumeister. Auf diesen folgte 2009 Fritz Baumeister.<\/p><p>In Zusammenarbeit mit dem gesamten Sch\u00fctzenmeisteramt und dem Gesellschaftsausschuss versucht er nun den Verein weiterhin erfolgreich zu f\u00fchren und zu erhalten.<\/p><p>Seit 2013 findet der Schie\u00dfbetrieb in den neu geschaffenen, und in eigenleistung ausgebauten R\u00e4umlichkeiten des Sch\u00fctzenheimes in der Lindenstra\u00dfe 5 statt.<\/p><\/div><\/div><div id=\"footer\">\u00a0<\/div>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Gr\u00fcndung Bereits im Jahre 1874 kristallisierte sich im damaligen Wanderverein eine Schie\u00df-&#8222;Abteilung&#8220; heraus. Schlie\u00dflich beschlossen dann 1878 die Gr\u00fcndungsv\u00e4ter eine eigenst\u00e4ndige Gesellschaft zu gr\u00fcnden. 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